
Beschwerden

Übermäßiges Schwitzen kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Viele Betroffene leiden nicht nur unter feuchten Händen, Achseln oder Füßen, sondern auch unter den sozialen und psychischen Folgen der Erkrankung. Händeschütteln, berufliche Termine oder alltägliche Situationen können dadurch zur Belastung werden.
Neben bewährten Behandlungsverfahren wie speziellen Antitranspiranten, Medikamenten oder Botulinumtoxin wird auch untersucht, welche Rolle medizinisches Cannabis bei Hyperhidrose spielen könnte.
Bei einer Hyperhidrose produzieren die Schweißdrüsen übermäßig viel Schweiß, unabhängig von Temperatur oder körperlicher Belastung.
Man unterscheidet zwischen:
Primärer Hyperhidrose
Sekundärer Hyperhidrose
Typische Beschwerden sind:
Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad.
Zu den etablierten Therapieoptionen gehören:
Nicht jede Therapie eignet sich für jede Form der Hyperhidrose.
Die wissenschaftliche Forschung beschäftigt sich aktuell mit der Frage, welchen Einfluss Cannabinoide auf das vegetative Nervensystem haben können.
Da Schweißproduktion über das Nervensystem gesteuert wird, untersuchen Forschende mögliche Zusammenhänge zwischen Cannabinoiden und:
Besonders Menschen, deren Beschwerden stark durch Stress oder Nervosität verstärkt werden, interessieren sich deshalb für medizinisches Cannabis als mögliche ergänzende Therapieoption.
Wichtig ist jedoch: Cannabis gehört derzeit nicht zu den etablierten Standardtherapien der Hyperhidrose.
Die Rolle einzelner Cannabinoide wird aktuell erforscht. THC wirkt auf verschiedene Bereiche des zentralen Nervensystems und könnte Einfluss auf die Wahrnehmung von Stress und Anspannung haben. CBD wird insbesondere wegen seiner potenziell beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften untersucht.
Welche Wirkstoffkombination sinnvoll sein könnte, muss immer individuell ärztlich beurteilt werden.
Die Datenlage zu Cannabis bei Hyperhidrose ist aktuell noch begrenzt.
Einzelne Fallberichte und kleinere Untersuchungen beschreiben:
Gleichzeitig fehlen derzeit größere klinische Studien, die eine allgemeine Empfehlung für den Einsatz von Cannabis bei Hyperhidrose erlauben würden.
Weitere Forschung ist notwendig.
⚠️ Risiken und Nebenwirkungen
Wie jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel kann auch medizinisches Cannabis Nebenwirkungen verursachen.
Mögliche Nebenwirkungen sind:
Ob eine Cannabis-Therapie sinnvoll sein kann, sollte deshalb immer individuell ärztlich geprüft werden.
Wenn du wissen möchtest, ob medizinisches Cannabis für deine Beschwerden infrage kommen könnte, kannst du deine Situation über Bloomwell ärztlich prüfen lassen.
Beschwerden schildern
Dokumentiere deine Symptome und bisherige Behandlungen.
Ärztliche Einschätzung erhalten
Ein Kooperationsarzt bewertet deine Angaben und bespricht mögliche Therapieoptionen.
Individuelle Entscheidung treffen
Gemeinsam wird geprüft, ob eine Cannabis-Therapie in deiner persönlichen Situation sinnvoll sein könnte.
Die wissenschaftliche Datenlage ist aktuell noch begrenzt. Einzelne Fallberichte zeigen mögliche positive Effekte, insbesondere bei stressbedingten Beschwerden.
Nein. Zu den etablierten Therapien gehören Antitranspirante, Iontophorese, Botulinumtoxin und weitere medizinische Verfahren.
Stress kann die Beschwerden vieler Betroffener verstärken und zu einem Kreislauf aus Anspannung und verstärktem Schwitzen führen.
Eine ärztliche Prüfung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn die Beschwerden trotz etablierter Therapien weiterhin bestehen oder die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Das hängt von der Ursache ab. Während einige Behandlungen die Symptome deutlich reduzieren können, steht meist die langfristige Kontrolle der Beschwerden im Vordergrund.
Kostenloses Rezept möglich!
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Bei uns erhältst du ein Gratis Rezept oder kannst auf die ausführliche Beratung unserer Ärzte per Videosprechstunde oder Vor-Ort-Termin zugreifen.
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Die Frage
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