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Cannabis auf Rezept: Für welche Beschwerden kommt eine Therapie infrage?

Seit der Reform des Cannabisgesetzes interessieren sich viele Menschen für die Frage, wann medizinisches Cannabis verschrieben werden kann.

Cannabis auf Rezept: Für welche Beschwerden kommt eine Therapie infrage?

Seit der Reform des Cannabisgesetzes interessieren sich viele Menschen für die Frage, wann medizinisches Cannabis verschrieben werden kann.

Grundsätzlich erfolgt die Entscheidung immer individuell durch einen Arzt. Entscheidend sind nicht allein Diagnosen, sondern vor allem die konkrete Beschwerdesituation.

Häufige Gründe für eine Cannabis-Therapie

Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für eine Verschreibung.

Nervenschmerzen

Insbesondere bei neuropathischen Schmerzen wird Cannabis häufig als ergänzende Therapie geprüft.

Schlafstörungen

Wenn Schlafprobleme im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen auftreten, kann Cannabis eine Option sein.

Spastik

Vor allem bei Multipler Sklerose besteht eine gute Evidenzlage.

Tourette-Syndrom

Bei schweren Verläufen kann eine individuelle Therapieprüfung erfolgen.

Endometriose

Cannabis wird zunehmend hinsichtlich chronischer Unterleibsschmerzen untersucht.

Fibromyalgie

Viele Patient:innen berichten über Verbesserungen bei Schmerzen und Schlafqualität.

PTBS

Die Forschung konzentriert sich insbesondere auf Albträume und Schlafstörungen.

Wann wird Cannabis meist geprüft?

  • Chronische Beschwerden
  • Hoher Leidensdruck
  • Unzureichende Wirkung etablierter Therapien
  • Relevante Nebenwirkungen anderer Medikamente

Fazit

Nicht jede Erkrankung rechtfertigt automatisch eine Cannabis-Therapie. Die Entscheidung erfolgt immer individuell und unter ärztlicher Abwägung von Nutzen und Risiken.

Quellen