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Seit der Reform des Cannabisgesetzes interessieren sich viele Menschen für die Frage, wann medizinisches Cannabis verschrieben werden kann.

Seit der Reform des Cannabisgesetzes interessieren sich viele Menschen für die Frage, wann medizinisches Cannabis verschrieben werden kann.
Grundsätzlich erfolgt die Entscheidung immer individuell durch einen Arzt. Entscheidend sind nicht allein Diagnosen, sondern vor allem die konkrete Beschwerdesituation.
Chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für eine Verschreibung.
Nervenschmerzen
Insbesondere bei neuropathischen Schmerzen wird Cannabis häufig als ergänzende Therapie geprüft.
Schlafstörungen
Wenn Schlafprobleme im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen auftreten, kann Cannabis eine Option sein.
Spastik
Vor allem bei Multipler Sklerose besteht eine gute Evidenzlage.
Tourette-Syndrom
Bei schweren Verläufen kann eine individuelle Therapieprüfung erfolgen.
Endometriose
Cannabis wird zunehmend hinsichtlich chronischer Unterleibsschmerzen untersucht.
Fibromyalgie
Viele Patient:innen berichten über Verbesserungen bei Schmerzen und Schlafqualität.
PTBS
Die Forschung konzentriert sich insbesondere auf Albträume und Schlafstörungen.
Nicht jede Erkrankung rechtfertigt automatisch eine Cannabis-Therapie. Die Entscheidung erfolgt immer individuell und unter ärztlicher Abwägung von Nutzen und Risiken.
Quellen

